Agatha Christie wurde am 15. September 1890 in Torquay geboren. Agatha lernte schon sehr früh lesen, was ihrer Mutter überhaupt nicht gefiel. Später wollte sich gerne als Opernsängerin ausbilden lassen, doch hatte sie dafür eine zu schwache Stimme. So nimmt sie den Vorschlag ihrer Mutter an und versucht es mit Geschichten schreiben. Ihr erster Romanversuch "Snow upon the desert" wurde nie veröffentlicht.
1912 lernte Agatha auf einem Ball Archibald Christie kennen, 1914 heirateten die beiden und ziehen nach London. Agatha arbeitete in einer Krankenhausapotheke und vertiefte ihre Kenntnisse im Bereich der verschiedenen Gifte. Zu dieser Zeit schrieb sie ihren ersten Giftmord-Roman. Nur der Detektiv fehlte ihr noch.
Die vielen belgischen Flüchtlinge brachten sie auf die Idee. Es sollte ein Belgier sein. Ordnungsliebend und mit vielen grauen Zellen. Hercule Poirot wurde geboren, der seine Fälle mit Logik und Rationalität löst.
Es folgte eine schwere Zeit für Agatha. Sie sah sich nicht in der Lage, einen Roman zu schreiben und stückelte schließlich aus 12 Poirot-Geschichten "Die großen Vier" zusammen.
Im Herbst 1928 reiste sie mit dem Orient-Express nach Bagdad. Er diente ihr als Kulisse für ihren späteren Roman "Mord im Orient-Express", der wie viele andere Poirot-Fälle sehr erfolgreich verfilmt wurde.
Roland Kalweit läßt in seinen Lesungen den pfiffigen belgischen Detektiv, der niemals schießt und alle Fälle nur mit seinem analytischen Scharfsinn löst, auf sympathische Art und Weise lebendig werden.

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